Opfer einer Überbuchung zu werden ist niemandem zu wünschen.

Zwar können Fluggesellschaften sich weigern, bestimmte Passagiere zu befördern, wenn eine Überbuchung vorliegt, aber natürlich können und sollten die Kunden sich dagegen wehren. Und zwar am besten mit Hilfe von Refundster, ohne Risiko zusätzlicher Kosten, dafür rechtskompetent.

Bei Überbuchungen kommt es öfter als gedacht vor, dass Passagiere den Kürzeren ziehen. In diesem Moment heißt es Ruhe bewahren. Sie sind nicht dazu gezwungen, sich vom achselzuckenden Personal mit einem Gutschein zufriedenstellen zu lassen – und das macht auch in den seltensten Fällen Sinn. Denn solche Gutscheine sind letztlich nur bei derselben Airline einlösbar. Zusätzlich haben sie auch noch dazu ein Verfallsdatum, was sie zusätzlich unattraktiv macht. Auch ein Upgrade in die höhere Klasse beim nächsten Flug ist nicht allen Reisenden Trost genug, sind die Unterschiede zwischen den Klassen bei Kurz- und Mittelstrecken ja eher marginal. Wer Wert auf Business Class Flüge legt, wäre schließlich schon im Vorhinein bereit gewesen, mehr auszugeben.

Überbuchung am Flughafen

Überbuchung des Flugs, Personal bespricht sich

Fakt ist: Die Fluggesellschaften lassen sich einiges einfallen, um den zustehenden, pauschalen Erstattungsbetrag nicht an den Kunden auszuzahlen. Wenn Passagiere den ihnen laut Gesetz geschuldeten Betrag einfordern, versuchen Airlines sich regelmäßig aus der Affäre zu ziehen. Das Personal weicht auf schwammige Formulierungen aus, die den Passagier, der an seiner Weiterreise gehindert ist, zunächst einmal allein dastehen lassen. Zudem sind diese Ausreden häufig irreführend und sollen es dem Passagier schwer machen an seine Kompensation für die erlittenen Unannehmlichkeiten zu kommen. Lange Wartezeiten und eine verspätete Ankunft führen nicht nur zu Stress und Ärger, sondern auch zu wirtschaftlichem Schaden beim Reisenden.

Nahezu jede Fluggesellschaft überbucht ihre Flüge

Refundster empfiehlt jedem Passagier abzuwägen, ob es sich wirklich lohnt, ein Barangebot oder einen Gutschein anzunehmen. Gehen Sie als Flugpassagier davon aus, dass Fluggesellschaften dieses Angebot unterbreiten, weil es sich für die eigene Kasse lohnt – und nicht, weil es zu einer gerechten Schadensregulierung beim Passagier führt. Wenn Sie das Angebot vor Ort annehmen, ist es gut möglich, dass Ihre Entscheidung als freiwilliger Beförderungsverzicht interpretiert wird. Das macht eine spätere finanzielle Entschädigung unmöglich.

Unsere Empfehlung:

Lassen Sie sich vor Ort nicht abspeisen. Überlegen Sie in Ruhe zu Hause und übergeben Sie Ihre Ansprüche stressfrei an Refundster

Wenn Sie das Angebot nicht annehmen, zählen einzig die Fakten: Die Fluggesellschaft hat Sie mit einer unfreiwilligen Nichtbeförderung benachteiligt. Hieraus ergeben sich für Sie sämtliche Anrechte, zum Beispiel eine finanzielle Entschädigung wie bei einer Verspätung oder einem Ausfall Ihres Fluges, wenn Sie mehr als drei Stunden später am Zielflughafen ankommen. Des Weiteren haben Sie ein Anrecht auf Rücktritt und – sofern Ihnen ein späterer Alternativflug offeriert wurde – angemessene Verpflegung nach zwei Stunden des Wartens.