Die bisherige Verschleierungstaktik der Airlines ist jetzt auch vom Europäischen Gerichtshof als unerlaubt bestätigt worden. So manch eine Fluggesellschaft (etwa Lufthansa, Air Berlin) hat es sich zu leicht gemacht Verbraucher nicht über die Einzelpositionen des Preises zu informieren. Gegen dieses verbraucherfeindliche Verhalten ist Refundster bislang ebenso für seine Kunden vor Gericht gezogen, da es anderenfalls unmöglich wäre den exakten Erstattungsbetrag für die Kunden einzufordern. Im Fall durch die Kunden selbst stornierter oder nicht angetretener Flüge haben Reisende einen Anspruch auf Erstattung zumindest der Gebühren und Steuern. Diese fallen bei Nichtflug ja schließlich ebenso wenig für die Airline an. Refundster kann von den Unternehmen teils sogar bis zu 95 % des Ticketpreises für die Kunden zurückfordern, wenn die Kriterien und der Fall korrekt, das heißt, beweissicher vorgebracht wird.

Transavia in Munich

Auch beim Thema Stornierungsgebühren hat der EuGH den deutschen Gesetzgeber in seiner bisherigen Praxis bestätigt. Anlass war eine Vorlage des Bundesgerichtshofs bei luxemburger EU-Richtern zur endgültigen Klarstellung. Refundster hat ganz nach dem Prinzip des deutschen Gesetzgebers gehandelt. Demnach stellt es eine einseitige Benachteiligung dar, wenn die Fluggesellschaft ihre Kunden nicht wissen lässt, was sie beim Ticket im Detail bezahlt haben, und sie im gleichen Zug um ihre Rechte bringt. Diese Art der Stornierungsgebühr soll es künftig nicht mehr geben dürfen. Die von Refundster angewandte Methode wurde in diesem Punkt als mit EU-Recht vereinbar bejaht. Bislang haben AirBerlin oder Lufthansa regelmäßig EUR 25,00 einbehalten. Andere Fluggesellschaften teils sogar EUR 75,00 oder haben den Erstattungsanspruch gänzlich abgestritten. Selbst dann, wenn die Airline den Flug noch rechtzeitig an einen neuen Kunden verkaufen konnte. Wenn ein Passagier stornieren muss oder nicht mitgereist ist und anschließend auf Auszahlung pochte, ist ihm geraten sich an einen professionellen Rückerstatter zu wenden. Der Umgang mit Forderungsansprüchen, die durch Privatkunden selber gestellt werden wird von den Fluggesellschaften mit windigen Rechtsformulierungen deutlich erschwert.

Eine Lücke klafft weiterhin in der Umsetzung und dem Rechtsbewusstsein vieler Fluggesellschaften. Während die Nebenkosten etwa bei Transavia vorbildlich aufgelistet werden, gestaltet sich das Prozedere bei der Lufthansa deutlich nervenaufreibender bis unmöglich. Die Bezeichnungen sind unzureichend übersetzt und die Einzelposition mit Zwischenbeträgen zusammengefasst, statt aufgeschlüsselt, und für den Normalbürger mit unverständlichen Codes chiffriert.

Beispiel: Gebühren- und Steueraufschlüsselung von Transavia und Lufthansa

Während die Buchungsbestätigung bei Transavia zunächst zwar nur den Gesamtbetrag und die MwSt. aufzeigt …

Transavia; Buchungsbestätigung mit Zahlungsbetrag

… kann der Kunde die Rechnung recht einfach und unkompliziert im Userbereich der Transavia Website herunterladen:

  • https://service-de.transavia.com/  bzw.
  • https://www.transavia.com/de-DE/mein-transavia/buchung/aufrufen/

Diese Transavia Rechnung zeigt sämtliche relevanten Einzelpositionen aufgeschlüsselt. Welche Beträge im Detail erstattungsfähig sind ermittelt wiederum Refundster als Service für den Kunden. Resultat Transavia: sehr gute Transparenz!

                                                
Transavia; Ordentliche Rechnung mit Einzelpositionen

Die berüchtigte Abrechnung der Lufthansa AG führt hingegen zu unschön langen Gesichtern bei den Kunden:

 

Deutsche Lufthansa Ticketachrechnung

Deutsche Lufthansa; Rechnung mit codierten Einzelpositionen

Fragt der Kunde nach einer ordentlichen, aufgeschlüsselten Rechnung geschieht: nichts! Es gibt keine. Seien Sie froh, wenn Sie eine E-Mail Adresse ermitteln können oder die Post überhaupt bearbeitet wird. Letztlich kommt der Kunde nicht weiter, oder wird oft mit einem Bruchteil seiner berechtigten Forderung abserviert. Refundster setzt hier professionell an und fordert den korrekt berechneten Erstattungsbetrag notfalls gerichtlich für Kunden durch.

Fazit: Das Duell gewinnt Transavia eindeutig für sich. In Punkto Stornierungsgebühr als auch Abrechnungstransparenz.

Und das Gute: Aus Sicht von Refundster ist es nur eine Frage der Zeit, bis ebenso bei der Deutschen Bahn keine Gebühren mehr für die Stornierung einer Sparpreisfahrkarte einbehalten werden. Gerade bei Spartarifen ist die Erhebung von ausgedachten Bearbeitungsgebühren ungeeignet, wenn der Prozess in der Praxis doch weitgehend automatisiert oder durch den Kunden selber, z. B. im Nutzerbereich online, erfolgen kann.