Die irische Fluggesellschaft Ryanair ist für besonders ausgefallene Geschäftspraktiken bekannt. Manche ihrer Gebaren werden von den Kunden angesichts eines niedrigen Ticketpreises hingenommen, andere gehen selbst preisbewussten Passagieren zu weit. Fakt ist: Auf das Recht sich kompetent vertreten zu lassen und seine Ansprüche mittels Abtretung von Refundster.com einfordern zu lassen zu, muss niemand verzichten. Auch wenn die AGBs von Ryanair gegenteiliges behaupten, ist ein solches Verbot nicht zulässig:

15.2 EU261 Schadenersatzansprüche
[…]
15.2.3 Ansprüche, die von Dritten geltend gemacht werden, bearbeitet Ryanair nicht, wenn – wie in Artikel 15.2.2 vorgesehen – der betroffene Fluggast seine Ansprüche nicht unmittelbar gegenüber Ryanair geltend gemacht und Ryanair nicht die Frist zur Reaktion gewährt hat.

15.4 ABTRETUNG
Die Abtretung von Ausgleichs,- Schadensersatz- und Rückerstattungsansprüchen gegen uns ist ausschließlich an natürliche Personen zulässig, die in Ihrer Flugbuchung als weitere Fluggäste mit aufgeführt sind oder, falls Sie Teilnehmer einer Reisegruppe sind, an andere Fluggäste dieser Reisegruppe, sowie bei minderjährigen und geschäftsunfähigen Fluggästen an ihre gesetzlichen Vertreter. Im Übrigen ist die Abtretung von Ausgleichs,- Schadensersatz- und Rückerstattungsansprüchen gegen uns an Dritte ausgeschlossen.

Auszug aus den 23-seitigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Ryanair vom 16. Mai 2017

Kilometerlange AGBs – und dann auch noch gegen die eigenen Kunden gerichtet und rechtsungültig.
Mit dieser widerrechtlichen Formulierung versucht Ryanair seinen Fluggästen ihre Erstattungsansprüche an Refundster zu verbieten. Dabei sind diese Rechte nach europäischem Recht (Fluggastverordnung) sowie internationalem Recht sehr wohl abtretbar, was auch sinnvoll ist.

Refundster steht Passagieren zur Seite, wenn diese sich irreführenden AGBs ausgeliefert fühlen

Refundster steht Passagieren zur Seite, wenn diese sich irreführenden AGBs ausgeliefert fühlen

Warum macht Ryanair das?

Das kann jeder für sich beantworten. Ob es daran liegt, dass Passagiere ihre Rechte nicht mit gleicher Kompetenz und Ausdauer einfordern können wie es das Fluggastportal Refundster macht? Oder, ob Ryanair Strategien entwickelt hat um Passagiere entschädigungslos abzuschütteln? Oder, ob Ryanair mit einem geringer wertigen, dafür schnell überreichten Gutschein Kunden überfordern will, statt Ihnen 100 % der gesetzlich zustehenden Erstattung in harten Euro zu bezahlen?

Reisende müssen Verspätungen und Flugausfälle, die von der Fluggesellschaft verursacht wurden nicht wortlos oder ohne erhaltene Erstattung hinnehmen. EU sei Dank werden je nach Flugstrecke pauschal EUR 250, EUR 400 oder EUR 600 erstattet, zuzüglich entstandener Mehrkosten wie Taxi zum Hotel oder nach Hause, sollte eine Beförderung zum Zielflughafen nicht innerhalb eines adäquaten Zeitraums zustande gekommen sein.

Die Schlichtungsstelle als alternative Option?
Der Verweis vieler Fluggesellschaften auf die zuständige Schlichtungsstelle SÖB klingt zunächst verlockend, schließlich sind dort keine Gebühren fällig. Dass die Wartezeit bis zur ersten Bearbeitung zwei Monate dauern kann und das zu erwartende Ergebnis eher einem Kompromiss gleicht, ist jedoch nicht zu unterschätzen. „Wer zahlt bestimmt die Musik“, lautet ein weiser Spruch. Diesen sollte auch der Ticketkunde im Hinterkopf behalten und bedenken, dass die SÖP von den Fluggesellschaften und nicht von einer neutralen Stelle oder Behörde finanziert wird. Zwar behält Refundster.com im Erfolgsfall ebenso eine Provision von 25 % ein, unsere Motivation ist jedoch deckungsgleich mit der des Kunden: einen möglichst hohen Betrag als Erstattung für den Kunden zu bekommen, da hierdurch auch unser Erfolg steigt.

Fazit: Lassen Sie sich von den Fluggesellschaften nicht verunsichern und prüfen Sie Ihren Anspruch mit Refundster.com.